Dokumentation Womo VW T4 syncro für Selberbauer
Jun 6, 2009Public
Photo: Der T4 syncro mit langem Radstand in 2009 nach 170 Tkm mit inzwischen nachgerüsteter Fiammamarkise F45i, 2,5 m lang, 2m Ausladung. Durch die schräge Anbringung läuft Regenwasser immer nach hinten ab. Anbringung der Markise etwas weiter vorne wäre vorteilhaft: die geöffnete Eingangstür wäre vollständig überdacht. (geht wegen des oberen Fenster leider nicht)
Photo: Am Erg Chebbi in Marokko. Hinten noch mit (störender) langer Schürze. Auch hinten ein hochkant eingebautes Seitz S4 Schiebefenster. Ausblick durch den Innenspiegel beim Fahren sehr wertvoll. Das Fenster wurde später  unten zusätzlich abgedichtet.
Photo: Zum Bergwerkdorf Aeoli bei Midelt in Marokko. Für kleine schlechte Straßen und leichtere Pisten (auch für enge Innenstädte in Südeuropa und für Großbritannien) ist der T4 syncro gut geeignet.
Photo: Maßzeichnung T4 lang. Tiefladepritsche entspricht dem Fahrgestell. Der Überhang hinter die Hinterachse beträgt bei meinem T4  ca.1235 mm. Das entspricht ca 37% des Radstandes. VW gibt als Höchstmaß 40% bzw. 1328 mm an.
Photo: T4 lang Fahrgestell:  Rahmenvorderteil. Auf der Hinterachse noch das Betongewicht und die Kotflügel für die Überführung.
Das Fahrerhaus wurde ca von der Heckscheibe nach unten ausgeschnitten bis etwa 30 cm oberhalb des Rahmens. So sollte die Crashsicherheit des Fahrerhauses etwa erhalten bleiben,
Photo: So etwa (unten etwas breiter) wurde die Rückwand des Fahrerhauses ausgeschnitten. Die Leerkabine wurde ohne Abstand mit der Fahrerhausrückwand verschraubt. Betongewicht und Kotflügel für die Überführung sind noch montiert.
Photo: T4 Rahmen Vorderteil. Habe Ende 2012 die Rahmenträger rostgeschützt mit fluid film aus der Sprühdose. Dabei so gut wie keine Rostansätze festgestellt.
Photo: T4 Rahmen mit Befestigungspunkten für die Kabine. Das Fahrerhaus ist rechts.
Photo: Kardanwelle nach hinten
Photo: T4 lang Fahrgestell: Heckbereich mit Reserverad. Der Holzbalken trägt die Überführungskotflügel die ich später in die Radkästen der Leerkabine geschraubt habe.
Photo: So war die Leerkabine von ormocar nach meinen Plänen  aufgebaut und dann zu Hause lackiert. Bei diesem Zustand fiel der Startschuß für den Eigenausbau.
Photo:
Photo: Am Ziel: seit 28.02.2013 ist DPF nachgerüstet und der Kat gegen neuen Aufrüstkat getauscht.
AU  bringt befremdliches Ergebnis:
im Vergleich zur alten AU ohne DPF sind fast keine Unterschiede ausgewiesen. Lediglich die obere Prüfdrehzahl ist nun 200 U/min höher und die Schlüsselzahl geändert.
Grenzwerte sind identisch, Messwerte nahezu. Rußen tut er auch noch bei Vollgas in hohen Drehzahlen. Wert für die Umwelt: eher negativ da nun trotz Additiv im Tank höhertourig gefahren werden muss um den DPF frei zu halten.! Der Feinstaub wird zu Grobstaub, der weniger gesundheitsgefährdend ist, umgewandelt und hin und wieder ausgeblasen werden muss.
Nach ca. 17 Tkm mit DPFhat sich durch etwas schärfere Fahrweise der Verbrauch und Rußausstoß wieder vermindert. Wie auch nach 50Tkm.
Photo: Fa. sk-handels-AG in Aicha vorm Wald bei Passau hat die Umrüstung vorbildlich ausgeführt. Rechts der DPF.
Inzwischen sind ca 55 Tkm mit dem DPF problemlos gefahren worden. Abgesehen von der Notwendigkeit des "Entrußens" durch hohe Drehzahlen mit Vollgas. Das qualmt kurzfristig fürchterlich und ist alle paar hundert km nötig.
Photo: Links der neue Aufrüstungskat. Rechts der DPF.  Einmaliger  Zuschuss 260€ vom Staat sowie jährliche Steuerminderung von 160€ vermindern die finanzielle Belastung.
Photo: Windabweiser an den Fahrerhausfenstern ermöglichen regenfreie Belüftung während der Fahrt und auch beim Schlafen. Das ist besonders wertvoll bei Sturm und Regen. Sie verzerren allerdings den Ausblick. 
Zusatzspiegele für Totwinkel ist wirkungsvoll und mir sehr wichtig.
Photo: Bereifung gegenüber Serie etwas vergrößert: 205/70R15C ,106/104R mit hohem Lastindex. Dadurch kann mit leicht verringertem (ca 0,4 bar) Druck gefahren werden. Das bringt Komfortverbesserung und verminderte Fahrwerksbelastung. Der Durchmesser des Rades vergößert sich um 2 cm. TÜV Freigabe war erforderlich. Tachoangleichung gerade noch nicht nötig. Mehrverbrauch mit abgesenktem Luftdruck ca. 5 %. Fahre seit Juni 2010 das ganze Jahr über mit Winterreifen Michelin Agilis.
Photo: Schlechte Grundrissskizze der Kabine (mehrere Ebenen) Etwas verzerrt. Aber die Hauptmaße müssten erkennbar sein. Alkovenmatratze ist 1,90x0,90 m! 18 cm werden mit Reservedecken, Kissen uä. ausgefüllt.
Vorne ist rechts.
Photo: Lammfelle (ersetzen die Sitzheizung) haben wir schon zwei Garnituren (in vier VW-Bussen) verschlissen. Die Sitze (immer die gleichen in den vier Bussen) und ihre Bezüge sind unversehrt.
Photo: Elektrohauptschalter (Natoknochen) hinter Fahrersitz für die Bordelektrik. Heizung und Kühlschrank sind separat schaltbar.
Alles auch vom Fahrer während der Fahrt schaltbar. Hatte bei einem anderen, fabrikneuen Kfz mal einen Kabelbrand im Laderaum während der Fahrt und wäre sehr froh gewesen wenn ich den Strom so einfach wie hier abschalten können hätte..
Photo: Fertiges Wohnmobil: Sicht auf die ausgeschnittene Fahrerhausrückwand. Beifahrersitz auf Drehkonsole. Der Ausschnitt in der Fahrerhausrückwand wurde rel. klein geschnitten um die Kabinenstabilität weitgehend zu erhalten. Der Durchschlupf ist nicht bequem. Auch das Führerhausdach blieb unversehrt: ein Ausschnitt hätte die Alkovenhöhe vergrößert ermöglicht. Hier bleibt das Fahrerhaus ein Faradaykäfig gegen Blitzschläge.
Photo: Hier der Lese- und Ruheplatz wo man "aus dem Weg" ist. Die sehr bequemen Isrisitze mit Lordosenstütze und Armlehnen sind jetzt im 4.VW Bus und haben über 900Tkm auf dem Buckel. Hinter den Vordersitzen 4 Plastikkörbchen für Krimskrams der während der Fahrt erreicht werden kann.
Photo: Ormocar Leerkabine GfK/PU 40/52 mm Wand/Bodenstärke. B 1.99, L 5,52, H 2,80m Womoaußenmaße. 2990 kg zul.Gesgew. Leer ca.2400 kg. Eingang (65 cm lichte Breite - man kann einen Waschkorb quer reintragen und auch einen Haushaltskühlschrank o.ä. transportieren) mit Hausschuhen, Einhängetischleiste und Utensilo. Die fast 600 kg Zuladung schöpfen wir oft voll aus. Beim Zweipersonenmobil scheint das unwahrscheinlich - es ist aber so. Mit der Zeit scheint es aber immer mehr auf die Waage zu bringen! ??
Photo: Die kleine Volldinette