Deutsche Fachwerkstraße Teil 4: Vom Neckar zum Schwarzwald.
Dec 18, 2014Public
Photo: Titelbild: Schwäbisch Hall: Fachwerkgiebel vor St. Michael.
Am Haus links zwischen den beiden Fenstern ein sog. (Wilder) Mann.
Photo: Teilstrecke der Deutschen Fachwerkstraße "Vom Neckar zum Schwarzwald und Bodensee".
Photo: Schwäbisch Hall: Fachwerkhäuser am Kocher und Turm von St. Michael. Das 850 Jahre alte Hall wurde im Mittelalter durch den Salzhandel zu einer sehr wohlhabenden Stadt.
Die große wirtschaftliche Bedeutung der Stadt lässt sich auch an dem alten Sprichwort ablesen: „etwas ,auf Heller und Pfennig’ zurückzahlen“. ‚Heller’ und ‚Pfennig’ waren früher kleine deutsche Geldmünzen, wobei ein Heller ursprünglich den Pfennig der Reichsmünzstätte zu Schwäbisch Hall bezeichnete. Deshalb wurde er auch Haller oder Häller genannt.  Als Kupfermünze war er rot und von geringem Wert. Von daher kommt auch das Sprichwort: "etwas ist keinen (roten) Heller wert". 
(nach Wikipedia)
Photo: Schwäbisch Hall: Fachwerkhäuser am Kocher.
Photo: Schwäbisch Hall: Fachwerkhäuser am Kocher und Turm des barocken Rathauses.
Photo: Schwäbisch Hall: Kocherbrücke Roter Steg und Altstadt. 
Hinter dem Sulfertor der Giebel des Haalamts, in dem sich die Haller Salzsieder organisierten und eigenständig Streitigkeiten lösten.
Photo: Schwäbisch Hall: Fachwerkhäuser am Kocher.
Hier waren früher die Gerber angesiedelt.
Photo: Schwäbisch Hall: Blick von der Kocherbrücke Roter Steg auf den Steinernen Steg und die Fachwerkhäuser am Kocher.
Photo: Schwäbisch Hall: Blick von der Kocherbrücke Roter Steg auf den Steinernen Steg und die Fachwerkhäuser am Kocher.
Photo: Schwäbisch Hall: Freitreppe von St. Michael und das Fachwerk des Clausnitzerhauses.
Auf der Freitreppe finden jedes Jahr die Haller Freilichtspiele statt.
Photo: Schwäbisch Hall: Lesepäuschen vor Fachwerk auf der Freitreppe von St. Michael.
Photo: Bietigheim: Rathaus
1507 als Fachwerkbau errichtet, im Verlauf des 18. Jahrhunderts mit Kunstuhr, Freitreppe und Verkündkanzel modernisiert.
Photo: Bietigheim: Verputzte Fachwerkhäuser am Markt.
Seit Beginn des 19. Jhs. waren besonders in den Städten Fachwerkhäuser nicht mehr zeitgemäß und wurden gering geschätzt. Bürgerhäuser, die den Wohlstand ihres Besitzers repräsentieren sollten, wurden als Massivhäuser aus Ziegel- und Naturstein erbaut. Um bestehende Fachwerkhäuser dem Geschmack der Zeit anzupassen und aufzuwerten, wurden sie mit Fachwerk überdeckenden Putz- und Stuckverkleidungen versehen. Der Quaderputz war bis ins 20. Jh. eine beliebte Standardvariante. Näheres unter: http://www.fachwerkhaussanierung.de/verputzarbeiten#sthash.qqEIlW73.dpuf
Photo: Bietigheim: Unteres Tor
Einzig erhaltenes Tor der Stadt (Ende 14. Jh.).
Photo: Bietigheim: Bürgerhäuser in der Hauptstraße
Photo: Bietigheim: Hornmoldhaus 
1535/36 ließ der Stadtvogt Hornmold seinen prächtigen Wohnsitz errichten. Der repräsentative Bau prägte über Jahrhunderte das Stadtbild und vermittelt heute das Selbstverständnis und Lebensgefühl des Bürgertums einer aufstrebenden Landstadt im 16. Jahrhundert. Die aufwändige Fachwerkarchitektur und seine nahezu vollständig erhaltene Innenausmalung machen das Hornmoldhaus zu einem der bedeutendsten Bürgerhäuser der Renaissance in Südwestdeutschland. (nach Wikipedia)
Photo: Bietigheim: Rathaus-Erker
Photo: Bietigheim: Ackerbürgerhäuser auf hohem Steinsockel in der Schieringerstraße.
Wikipedia: "Ackerbürger stellten seit dem Mittelalter innerhalb der städtischen Sozialstruktur eine Sondergruppe dar. Ein Ackerbürger war keinem der typisch städtischen Erwerbsstände zuzuordnen. Er war ein Bauer mit Bürgereigenschaft und bewirtschaftete seine Ländereien innerhalb der städtischen Feldmark, die durch ergänzende Pachtung von landwirtschaftlicher Nutzfläche anderer Bürger hinreichend große Wirtschaftseinheiten ergaben. Ackerbürger, also „Stadtbauern“, gab es gleichermaßen in größeren wie kleineren Städten."
Photo: Bietigheim: Ackerbürgerhaus mit Tordurchfahrt (1. Hälfte 16. Jh.)
Wikipedia: "Ackerbürger stellten seit dem Mittelalter innerhalb der städtischen Sozialstruktur eine Sondergruppe dar. Ein Ackerbürger war keinem der typisch städtischen Erwerbsstände zuzuordnen. Er war ein Bauer mit Bürgereigenschaft und bewirtschaftete seine Ländereien innerhalb der städtischen Feldmark, die durch ergänzende Pachtung von landwirtschaftlicher Nutzfläche anderer Bürger hinreichend große Wirtschaftseinheiten ergaben. Ackerbürger, also „Stadtbauern“, gab es gleichermaßen in größeren wie kleineren Städten."
Photo: Weltkulturerbe Kloster Maulbronn (ab 1138): Ehemalige Wirtschaftsgebäude im Klosterhof.
Photo: Kloster Maulbronn: Treppenaufgang zur ehemaligen Pfisterei (Bäckerei).
Photo: Kloster Maulbronn: Gotisches Brunnenhaus mit Fachwerkaufsatz.
Photo: Kloster Maulbronn: Ehemalige Wirtschaftsgebäude.
Photo: Kloster Maulbronn: Blick zur Klostermauer mit Wehrgang.