Münzenvitrine im LMO
Feb 28, 2009Public
Photo:
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Photo: Vitrine oben erweitert um einen römischen Denar des Kaisers Augustus aus Grab 206 des karolingischen Friedhofes von Weismain - 13.03.2009
Photo: Unterhalb der Funde von Loch ein Denar des Kaisers Augustus mit der Umschrift:
[ S .  P .  Q .  R .  IMP . CAESARI . AVG . ] COS . XI . TRI . POT. VI (= Senatus Populusque Que Romanus Imperatori CAESARI Augusto Consuli XI Tribunicia Potestate VI).
„Senat und Volk von Rom (widmen diesen Bogen) dem Imperator Caesar Augustus, zum elften Mal Konsul und zum sechsten Mal Inhaber der Gewalt eines Volkstribunen." 

Auf der Rückseite ein Triumphbogen mit drei Durchgangsbögen, bekrönt mit einer Triumphatorenquadriga. Darauf steht der Kaiser, rechts von einem Stehenden mit Bogen und Legionsadler und links von einem solchen mit Standarte flankiert. Es handelt sich um Parther, welche dem Kaiser die Feldzeichen reichen.
„Für die Wiedergewinnung der Bürger und Militärzeichen von den Parthern.“ Im Mai 20 v. Chr. hatte Augustus die in den Jahren 53, 40 und 36 v. Chr. eingebüßten Feldzeichen zurück erhalten. Auch wurden die seinerzeit in Gefangenschaft geratenen Römer freigelassen.
Photo: Unterhalb der Funde von Loch ein Denar des Kaisers Augustus mit der Umschrift:
[ S .  P .  Q .  R .  IMP . CAESARI . AVG . ] COS . XI . TRI . POT. VI (= Senatus Populusque Que Romanus Imperatori CAESARI Augusto Consuli XI Tribunicia Potestate VI).
„Senat und Volk von Rom (widmen diesen Bogen) dem Imperator Caesar Augustus, zum elften Mal Konsul und zum sechsten Mal Inhaber der Gewalt eines Volkstribunen." 

Auf der Rückseite ein Triumphbogen mit drei Durchgangsbögen, bekrönt mit einer Triumphatorenquadriga. Darauf steht der Kaiser, rechts von einem Stehenden mit Bogen und Legionsadler und links von einem solchen mit Standarte flankiert. Es handelt sich um Parther, welche dem Kaiser die Feldzeichen reichen.
„Für die Wiedergewinnung der Bürger und Militärzeichen von den Parthern.“ Im Mai 20 v. Chr. hatte Augustus die in den Jahren 53, 40 und 36 v. Chr. eingebüßten Feldzeichen zurück erhalten. Auch wurden die seinerzeit in Gefangenschaft geratenen Römer freigelassen.
Photo: Denar des Kaisers Augustus 
„der Erhabene“, geb. 63 v. Chr., regierte von 31 v. Chr.  bis 14 nach Christi mit der Umschrift:
[ S .  P .  Q .  R .  IMP . CAESARI . AVG . ] COS . XI . TRI . POT. VI (= Senatus Populusque Que Romanus Imperatori CAESARI Augusto Consuli XI Tribunicia Potestate VI).
„Senat und Volk von Rom (widmen diesen Bogen) dem Imperator Caesar Augustus, zum elften Mal Konsul und zum sechsten Mal Inhaber der Gewalt eines Volkstribunen." 

Auf der Rückseite ein Triumphbogen mit drei Durchgangsbögen, bekrönt mit einer Triumphatorenquadriga. Darauf steht der Kaiser, rechts von einem Stehenden mit Bogen und Legionsadler und links von einem solchen mit Standarte flankiert. Es handelt sich um Parther, welche dem Kaiser die Feldzeichen reichen.
„Für die Wiedergewinnung der Bürger und Militärzeichen von den Parthern.“ Im Mai 20 v. Chr. hatte Augustus die in den Jahren 53, 40 und 36 v. Chr. eingebüßten Feldzeichen zurück erhalten. Auch wurden die seinerzeit in Gefangenschaft geratenen Römer freigelassen.
Photo: Zum Vergleich ein Aureus mit Kopf des Augustus aus dem Staatlichen Münzkabinett Berlin 
[http://www.smb.museum/ikmk/object.php?id=18202564].
Augustus „der Erhabene“, geb. 63 v. Chr., regierte von 31 v. Chr.  bis 14 nach Christi. Die Umschrift lautet:
[ S .  P .  Q .  R .  IMP . CAESARI . AVG . ] COS . XI . TRI . POT. VI (= Senatus Populusque Que Romanus Imperatori CAESARI Augusto Consuli XI Tribunicia Potestate VI).
„Senat und Volk von Rom (widmen diesen Bogen) dem Imperator Caesar Augustus, zum elften Mal Konsul und zum sechsten Mal Inhaber der Gewalt eines Volkstribunen."
Weitere Informationen unter http://www.landschaftsmuseum.de/Seiten/Lexikon/Muenze.htm
Photo: Auf der Rückseite ein Triumphbogen mit drei Durchgangsbögen, bekrönt mit einer Triumphatorenquadriga. Darauf steht der Kaiser, rechts von einem Stehenden mit Bogen und Legionsadler und links von einem solchen mit Standarte flankiert. Es handelt sich um Parther, welche dem Kaiser die Feldzeichen reichen.
„Für die Wiedergewinnung der Bürger und Militärzeichen von den Parthern.“ 
Im Mai 20 v. Chr. hatte Augustus die in den Jahren 53, 40 und 36 v. Chr. eingebüßten Feldzeichen zurück erhalten. Auch wurden die seinerzeit in Gefangenschaft geratenen Römer freigelassen.
Als Vergleichsstück ein Aureus des Augustus aus dem Staatlichen Münzkabinett Berlin 
[http://www.smb.museum/ikmk/object.php?id=18202564]
Photo: Denar des Kaisers Augustus  „der Erhabene“, geb. 63 v. Chr., regierte von 31 v. Chr.  bis 14 nach Christi mit der Umschrift: [ S .  P .  Q .  R .  IMP . CAESARI . AVG . ] COS . XI . TRI . POT. VI (= Senatus Populusque Que Romanus Imperatori CAESARI Augusto Consuli XI Tribunicia Potestate VI).
„Senat und Volk von Rom (widmen diesen Bogen) dem Imperator Caesar Augustus, zum elften Mal Konsul und zum sechsten Mal Inhaber der Gewalt eines Volkstribunen." Auf der Rückseite ein Triumphbogen mit drei Durchgangsbögen, bekrönt mit einer Triumphatorenquadriga. Darauf steht der Kaiser, rechts von einem Stehenden mit Bogen und Legionsadler und links von einem solchen mit Standarte flankiert. Es handelt sich um Parther, welche dem Kaiser die Feldzeichen reichen.
„Für die Wiedergewinnung der Bürger und Militärzeichen von den Parthern.“ Im Mai 20 v. Chr. hatte Augustus die in den Jahren 53, 40 und 36 v. Chr. eingebüßten Feldzeichen zurück erhalten. Auch wurden die seinerzeit in Gefangenschaft geratenen Römer freigelassen.
Photo: Untere Ebene der Vitrine 19b: Münzherstellung, zwei Bamberger Pfennige, drei sächsische Groschen, in der Mitte links das Foto einer silbernen Drei-Hellermünze aus  der Kirche von Grafengehaig. Mehr zur Herstellung von Münzen unter [http://www.landschaftsmuseum.de/Seiten/Aktuell/Schroetling_Muenze.htm]
Photo: Umrechnungstabelle: Gulden, Pfennig, Heller, Kreuzer, Batzen, Taler - im Vordergrund zwei Bamberger Pfennige vom Plankenstein.
Photo: Silberner Denar Herzog Heinrichs II. Auf der Vorderseite ist ein Kreuz zu sehen, in drei Winkeln jeweils eine Kugel. Darüber ist die (verbalhornte) Umschrift zu lesen: ‚HEIMRICVS DVX’.
Auf der Rückseite ist eine Letternkirche mit zwei Stufen zu erkennen, darin der Münzmeister ‚RAT’, darüber ‚REGHINA CIVITAS’, also Regensburg. Inventar-Nummer im LMO: 2340 L., Dm. 22,5 mm.
 Der Denar stammt aus der herzoglichen Münze von  Regensburg. Wahrscheinlich wurde er unter dem Herzog Heinrich II. ('dem Zänker') geprägt (948-955/985-995). Er stammt also noch nicht aus der Zeit seines Sohnes, des Herzogs Heinrich IV, der später als König bzw. Kaiser Heinrich II. regierte (1002-1024).
Photo: Silberner Denar Herzog Heinrichs II. Auf der Vorderseite ist ein Kreuz zu sehen, in drei Winkeln jeweils eine Kugel. Darüber ist die (verbalhornte) Umschrift zu lesen: ‚HEIMRICVS DVX’.
Auf der Rückseite (rechtes Bild) ist eine "Letternkirche" mit zwei Stufen zu erkennen, darin der Münzmeister ‚RAT’, darüber ‚REGHINA CIVITAS’, also Regensburg. Inventar-Nummer im LMO: 2340 L., Dm. 22,5 mm.
 Der Denar stammt aus der herzoglichen Münze von  Regensburg. Wahrscheinlich wurde er unter dem Herzog Heinrich II. ('dem Zänker') geprägt (948-955/985-995). Er stammt also noch nicht aus der Zeit seines Sohnes, des Herzogs Heinrich IV, der später als König bzw. Kaiser Heinrich II. regierte (1002-1024). [http://www.landschaftsmuseum.de/Seiten/Aktuell/Denar_Heinrich.htm]
Photo: Denar aus der Zeit Heinrichs II. „der Zänker“, später "der Friedfertige" (948-955), hier: 2. Regierungszeit (985-995): ‚HEIM(N)RICVSDVX’ = Herzog Heinrich. 
Herzogliche Münzstätte Regensburg
[http://www.landschaftsmuseum.de/Seiten/Aktuell/Denar_Heinrich.htm]
Photo: Denar aus der Zeit Heinrichs II. „der Zänker“, später "der Friedfertige" : (948-955), 2. Regierungszeit: 985-995, ‚HEIM(N)RICVSDVX’ = Herzog Heinrich. 
Herzogliche Münzstätte Regensburg [http://www.landschaftsmuseum.de/Seiten/Aktuell/Denar_Heinrich.htm]
Photo: Herstellung von Münzen [http://www.landschaftsmuseum.de/Seiten/Aktuell/Schroetling_Muenze.htm]
Photo: Bamberger Pfennig, von J. Gardill unterhalb des Plankensteins gefunden: Auf der Vorderseite Kopf von Bischof Ekbert von Andechs (1203-1237) mit doppelspitziger Mitra, an der Ringe an Bändern hängen, außen vier Bögen mit Rosette, ... / Thronender Bischof: in der Rechten ein Buch, in der Linken der Krummstab (hier fast nicht erkennbar). Im Feld Rosetten und Perlkreis". Krug 56
Inv.-Nr. 2341 L, Dm. 17.8 mm;
Photo: Bamberger Pfennig, unterhalb des Plankensteins gefunden - Vorderseite, Bistum Bamberg: Bischof Ekbert von Andechs (1203-1237). Krug Nr. 56 -
Inv.-Nr. 2341 L, Dm. 17.8 mm; [http://www.landschaftsmuseum.de/Seiten/Aktuell/Muenzen-Plankenstein.htm]
Photo: Bamberger Pfennig, von J. Gardill unterhalb des Plankensteins gefunden: Vorder- und Rückseite, Dm. 17.8 mm; Bistum Bamberg - Bischof Ekbert von Andechs (1203-1237) mit doppelspitziger Mitra, an der Ringe an Bändern hängen. Krug Nr. 56 -
Inv.-Nr. 2341 L
Photo: Bamberger Pfennig, unterhalb des Plankensteins gefunden. Der Bischof trägt die Mitra mit Ringen an Bändern; Bistum Bamberg: Bischof Ekbert von Andechs (1203-1237), Krug Nr. 56 -
Inv.-Nr. 2341 L - Dm. 17.8 mm [http://www.landschaftsmuseum.de/Seiten/Aktuell/Muenzen-Plankenstein.htm]
Photo: Einseitiger Pfennig: Vorderseite mit mitriertem Kopf Leupold I.
von Gründlach (1296-1303), Dm. 16,2 mm - unterhalb des Plankensteins gefunden. Krug Nr. 92 - Inv.-Nr. 2342 L
Umschrift: "LVPOLDVS EPI ..." (Episcopus)
Photo: Einseitiger Pfennig: Vordereite mit mitriertem Kopf Leupold I.
von Gründlach (1296-1303), Dm. 16,2 mm - unterhalb des Plankensteins gefunden. Krug Nr. 92 - Inv.-Nr. 2342 L
Umschrift: "LVPOLDVS EPI ..." (Episcopus) 
[http://www.landschaftsmuseum.de/Seiten/Aktuell/Muenzen-Plankenstein.htm]
Photo: Mitte: Ein sächsischer Horngroschen von 1468 mit behelmtem sächsisch/thüringischem Wappen  - Dm. 28 mm. Rechts ein Schwertgroschen: Rückseite mit aufrechtem Löwen und Landsberger Pfahlschild - Kurfürst Friedrich II. und Kurfürstin Margarete (1456-1464, 1463- …); Dm. 28 mm. Links erkennt man bei dem Vergleichsstück (aus dem Münzhandel) oben gut die Meißener Schwerter.
[http://www.landschaftsmuseum.de/Seiten/Aktuell/Muenzen-Fuerstengroschen.htm]
Photo: Links erkennt man bei dem Vergleichsstück (aus dem Münzhandel) oben gut die Meißener Schwerter rechts ein Horngroschen von 'Altenhollfeld' Ein sächsischer Horngroschen von 1468 mit behelmtem sächsisch/thüringischem Wappen  - Dm. 28 mm. [http://www.landschaftsmuseum.de/Seiten/Aktuell/Muenzen-Fuerstengroschen.htm]